Wie halten Golfer eigentlich ihre Schläger, und wie schwingen sie, damit der Ball so weit und gerade fliegt? Wenn du gerade mit dem Golfen anfängst, wirkt der Golfschwung wie eine Bewegung mit hundert Einzelteilen. Die gute Nachricht: Hinter dem Schwung steckt ein klarer Ablauf, den du Schritt für Schritt lernen kannst. In diesem Artikel zeige ich dir den einfachsten Weg zum Golfschwung, von Griff und Ansprechposition über die einzelnen Phasen bis zu den typischen Fehlern. Zu jedem Thema findest du außerdem den passenden Artikel, wenn du tiefer einsteigen willst.
Die kurze Antwort: Der Golfschwung besteht aus fünf Phasen: Ansprechen, Rückschwung, Abschwung, Treffmoment und Finish. Grundlage sind ein neutraler Griff mit lockerem Griffdruck und eine stabile Ansprechposition. Im Rückschwung drehst du Schultern und Hüfte vom Ziel weg, im Abschwung beginnt die Bewegung unten mit der Verlagerung auf das vordere Bein, und im Finish stehst du ausbalanciert auf dem vorderen Fuß mit Blick zum Ziel.
Der Golfschwung auf einen Blick:
- Griff: neutral, Griffdruck etwa 4 bis 6 auf einer Skala von 1 bis 10
- Ansprechposition: Füße etwa schulterbreit, Oberkörper aus der Hüfte geneigt, Arme hängen locker
- Rückschwung: Drehung von Schultern und Hüfte, Gewicht auf die Innenseite des hinteren Fußes
- Abschwung: beginnt mit dem Druck in den vorderen Fuß, Arme folgen
- Treffmoment: beim Eisen Hände vor dem Ball, Ball zuerst, dann Boden
- Finish: fast das ganze Gewicht vorne, hintere Ferse oben, Körper zeigt zum Ziel
Was passiert beim Golfschwung?
Der Golfschwung ist im Kern eine Drehbewegung. Dein Körper dreht sich im Rückschwung vom Ziel weg und im Abschwung zum Ziel hin. Arme und Schläger werden dabei mitgenommen und beschleunigt. Gleichzeitig verlagert sich dein Gewicht vom hinteren auf das vordere Bein.
Ein einfaches Bild hilft dabei: Stell dir vor, du willst einen Ball besonders weit werfen. Du holst aus, dein Gewicht geht auf das hintere Bein und du drehst dich. Beim Wurf drehst du dich zurück und verlagerst dein Gewicht nach vorne. Genau das passiert auch beim Golfschwung, nur mit einem Schläger in beiden Händen.
Das bedeutet, dass die Kraft im Golfschwung nicht aus den Armen kommt, sondern aus der Drehung und den Beinen. Wer nur mit den Armen schlägt, verliert Länge und vor allem Konstanz. Das ist auch der Grund, warum gute Golfer so mühelos aussehen.
Die Grundlagen vor dem Schwung
Bevor du überhaupt schwingst, entscheiden vier Dinge über einen großen Teil deines Ergebnisses: Griff, Ansprechposition, Ballposition und Ausrichtung. Viele Fehler im Schwung haben ihre Ursache schon hier.
Der Griff
Der Ball fliegt in die Richtung, in die die Schlagfläche im Treffmoment zeigt. Wie du den Schläger hältst, beeinflusst genau das. So greifst du als Rechtshänder:
- Stell den Schläger so hin, dass der Schlägerkopf flach auf dem Boden steht und die Schlagfläche zum Ziel zeigt.
- Leg die linke Hand an den Griff. Der Griff liegt eher in den Fingern als in der Handfläche, der Daumen liegt leicht rechts von der Mitte oben auf.
- Schaust du von oben, siehst du die Knöchel von zwei bis drei Fingern deiner linken Hand.
- Leg die rechte Hand darunter an. Die linke Daumenkuppe verschwindet in der Handfläche der rechten Hand.
- Verbinde die Hände: entweder liegt der kleine Finger der rechten Hand auf dem Zeigefinger der linken (Overlapping) oder die beiden Finger verhaken sich (Interlocking).
Beide Varianten sind weit verbreitet und für Anfänger gut geeignet. Welcher Griff zu deinen Händen passt, zeige ich dir in meinem Artikel über den richtigen Golfgriff.
Wichtig ist außerdem der Griffdruck. Auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 10 das stärkste Würgen ist und 1 das Loslassen, solltest du bei etwa 4 bis 6 sein. Wenn du zu fest zupackst, spannen sich Unterarme und Schultern an, und der Schläger kann nicht frei schwingen. Typische Griff-Fehler habe ich in meinem Artikel über Fehler beim Halten des Golfschlägers zusammengefasst.
Die Ansprechposition
Die Ansprechposition ist die Haltung, die du vor jedem Schwung einnimmst. Sie sollte immer gleich sein, denn nur mit gleichen Voraussetzungen kannst du konstant gut treffen.
- Stand: Füße etwa schulterbreit, beim Driver etwas breiter, bei Wedges etwas schmaler.
- Haltung: Neig den Oberkörper aus der Hüfte nach vorne, das Gesäß geht leicht nach hinten, der Rücken bleibt gerade.
- Knie: leicht gebeugt, nicht in die Hocke.
- Arme: hängen locker von den Schultern, zwischen Griffende und Oberschenkel passt etwa eine Handbreite.
- Gewicht: auf den Fußballen, gleichmäßig auf beiden Füßen.
Da man sich selbst schlecht sieht, lohnt es sich, die Ansprechposition einmal mit einem Pro oder per Video zu überprüfen. Mehr dazu findest du in meinem Artikel über die Ansprechposition und in meinem Artikel über die richtige Fußposition.
Ballposition und Ausrichtung
Wo der Ball zwischen deinen Füßen liegt, bestimmt, an welcher Stelle deines Schwungbogens du ihn triffst. Als Faustregel gilt: Wedges und kurze Eisen mittig, längere Eisen und Hybride etwas weiter vorne, der Driver auf Höhe der vorderen Ferse. Mehr dazu liest du in meinem Artikel über die Ballposition.
Genauso wichtig ist die Ausrichtung. Füße, Hüfte und Schultern sollten parallel zur Ziellinie stehen, wie die Schienen eines Gleises. Viele Golfer zielen ohne es zu merken nach rechts und wundern sich über Bälle, die links landen. Wie du dich richtig ausrichtest, erkläre ich dir in meinem Artikel über das Ausrichten.
Die fünf Phasen des Golfschwungs
| Phase | Was passiert | Worauf du achtest |
|---|---|---|
| 1. Ansprechen | stabile Ausgangsposition | gleicher Ablauf vor jedem Schlag |
| 2. Rückschwung | Drehung vom Ziel weg, Schläger geht nach oben | Schultern drehen, hinteres Knie bleibt gebeugt |
| 3. Abschwung | Bewegung zurück zum Ball | beginnt unten mit dem Druck in den vorderen Fuß |
| 4. Treffmoment | Schläger trifft den Ball | Gewicht vorne, beim Eisen Hände vor dem Ball |
| 5. Finish | Ausschwingen bis zum Ende | ausbalanciert auf dem vorderen Fuß, Blick zum Ziel |
Die Phasen gehen fließend ineinander über. Trotzdem hilft es, sie einzeln zu verstehen, weil die meisten Fehler in einer bestimmten Phase entstehen.
Phase 1: Das Ansprechen und die Routine
Das Ansprechen ist mehr als eine Haltung. Es ist der Moment, in dem du Ziel, Schläger und Schlag festlegst. Gute Golfer folgen dabei einer festen Routine: hinter den Ball stellen, Ziel suchen, Schläger ausrichten, Füße einnehmen, ein letzter Blick zum Ziel, dann schwingen.
Diese Routine sorgt dafür, dass dein Schwung unter Druck genauso abläuft wie auf der Range. Wie du dir eine eigene Routine aufbaust, zeige ich dir in meinem Artikel über die Pre-Shot-Routine.
Phase 2: Der Rückschwung
Der Rückschwung beginnt mit dem sogenannten Takeaway. Schläger, Hände, Arme und Schultern bewegen sich gemeinsam vom Ball weg, ohne dass die Handgelenke sofort abknicken. Wenn der Schaft etwa parallel zum Boden ist, sollte der Schlägerkopf ungefähr über deinen Händen sein und die Spitze nach oben zeigen.
Danach winkeln die Handgelenke langsam ab, und Schultern und Hüfte drehen sich weiter. Die Schultern drehen dabei deutlich mehr als die Hüfte. Diese Differenz baut die Spannung auf, die du im Abschwung nutzt. Dein Gewicht wandert auf die Innenseite des hinteren Fußes, das hintere Knie bleibt leicht gebeugt.
Wie weit du ausholst, hängt von deiner Beweglichkeit ab. Ein kürzerer Rückschwung mit guter Drehung bringt fast immer mehr als ein langer Rückschwung, bei dem du die Balance verlierst. Wie die Ebene aussieht, auf der sich der Schläger dabei bewegt, erkläre ich dir in meinem Artikel über die Schwungebene.
Phase 3: Der Abschwung
Im Abschwung entscheidet sich, ob du den Ball gut triffst. Der wichtigste Punkt ist die Reihenfolge: Die Bewegung beginnt unten. Zuerst geht der Druck in den vorderen Fuß, dann dreht die Hüfte, dann folgen Oberkörper, Arme und zuletzt der Schläger.
Viele Anfänger machen es umgekehrt und beginnen den Abschwung mit Armen und Schultern. Der Schläger kommt dann von außen an den Ball, und das Ergebnis ist oft ein Slice. Wie die richtige Verlagerung abläuft, zeige ich dir in meinem Artikel über die Gewichtsverlagerung im Golfschwung.
Ein gutes Gefühl für den Abschwung ist, die Arme einfach „fallen“ zu lassen, während sich der Körper zum Ziel dreht. Du musst den Schläger nicht aktiv zum Ball schlagen. Die Geschwindigkeit entsteht durch die Drehung.
Wenn du an deinem Abschwung arbeitest, schreib dir nach jeder Trainingseinheit auf, wie sich der Schwung angefühlt hat und wie die Bälle geflogen sind. Gerade bei Bewegungsänderungen hilft es, den Fortschritt über mehrere Wochen zu sehen.
Phase 4: Der Treffmoment
Der Treffmoment dauert nur einen Bruchteil einer Sekunde, aber er entscheidet über Richtung, Höhe und Länge. Beim Eisen sollten im Treffmoment drei Dinge passen:
- Gewicht vorne: Der Großteil deines Gewichts ist auf dem vorderen Fuß.
- Hände vor dem Ball: Der Schaft ist leicht zum Ziel geneigt.
- Ball zuerst, dann Boden: Das Divot entsteht erst nach dem Ball.
Beim Driver ist es etwas anders. Weil der Ball auf einem Tee liegt, triffst du ihn leicht von unten. Der Kopf bleibt dabei etwas länger hinter dem Ball. Was es mit diesem Eintreffwinkel auf sich hat, erkläre ich dir in meinem Artikel über den Angle of Attack.
Die Richtung des Balls entsteht aus zwei Faktoren: wohin die Schlagfläche zeigt und auf welcher Bahn sich der Schläger bewegt. Daraus ergeben sich die verschiedenen Flugkurven, die ich dir in meinem Artikel über die Flugbahn zeige.
Phase 5: Das Finish
Das Finish ist das Ergebnis eines guten Schwungs. Am Ende stehst du fast komplett auf dem vorderen Fuß, die hintere Ferse ist oben, und jemand hinter dir könnte deine Schuhsohle sehen. Brust und Gürtelschnalle zeigen zum Ziel, der Schläger liegt über der vorderen Schulter.
Ein guter Test: Halte dein Finish nach jedem Schlag für drei Sekunden. Wenn du dabei wackelst oder einen Schritt machen musst, hast du zu hart geschlagen oder die Verlagerung hat nicht geklappt. Diese einfache Übung verbessert bei vielen Golfern schon nach wenigen Wochen die Treffqualität.
Golfschwung mit Driver, Eisen und Wedge
Der Grundablauf ist bei allen Schlägern gleich. Unterschiede gibt es bei Stand, Ballposition und Eintreffwinkel.
| Driver | Eisen | Wedge | |
|---|---|---|---|
| Stand | etwas breiter als schulterbreit | etwa schulterbreit | etwas schmaler |
| Ballposition | Höhe vordere Ferse | mittig bis leicht vorne | mittig |
| Treffmoment | leicht aufwärts | leicht abwärts, Ball zuerst | abwärts |
| Schwunglänge | voll | voll oder dreiviertel | oft kürzer, je nach Distanz |
| Typischer Fehler | zu steil von oben | hinten hängen bleiben | Ball anheben wollen |
Mehr zum Schwung mit dem längsten Schläger findest du in meinem Artikel über den Golfschwung mit dem Driver. Wie du deine Eisen konstant triffst, erkläre ich dir in meinem Artikel über gute, mühelose Eisenschläge. Das kurze Spiel rund ums Grün hat seine eigenen Regeln, die ich dir in meinem Artikel über das kurze Spiel zeige.
Typische Fehler im Golfschwung und ihre Lösung
Fast jeder Golfer kämpft irgendwann mit einem dieser Fehler. Die Tabelle zeigt dir, woran du ihn erkennst und wo du die passende Lösung findest.
| Fehler | Woran du ihn erkennst | Häufige Ursache |
|---|---|---|
| Slice | Ball dreht stark nach rechts | offene Schlagfläche, Bahn von außen nach innen |
| Hook | Ball dreht stark nach links | geschlossene Schlagfläche, Bahn stark von innen |
| Shank | Ball springt fast rechtwinklig nach rechts | Treffer mit dem Hosel, zu nah am Ball |
| Getoppt oder fett | Ball rollt flach oder Schläger trifft vor dem Ball den Boden | tiefster Punkt an der falschen Stelle |
| Handgelenk-Fehler | inkonstante Richtung, wenig Kontrolle | zu frühes Abwinkeln oder Aufklappen |
| Chicken Wing | vorderer Arm knickt im Treffmoment ab | Körper stoppt die Drehung |
Die drei häufigsten Anfängerfehler habe ich dir außerdem in meinem Artikel über die 3 Fehler im Golfschwung bei Golfanfängern zusammengestellt.
Ein Tipp: Wenn du mehrere Fehler gleichzeitig hast, arbeite immer zuerst am Griff und an der Ansprechposition. Viele Fehler im Schwung verschwinden dann von selbst.
Notier dir nach jeder Runde, welcher Fehlschlag am häufigsten vorkam. Nach ein paar Runden siehst du ein klares Muster, und genau daran solltest du als Erstes arbeiten.
Übungen für einen besseren Golfschwung
Übung 1: Schläger vor der Brust
Leg einen Schläger quer vor deine Brust und verschränke die Arme darüber. Geh in die Ansprechposition und dreh deinen Oberkörper, bis der Schläger auf den Boden zeigt. Dann dreh in die andere Richtung, bis du im Finish auf dem vorderen Fuß stehst. So lernst du die Drehung ohne Ball und ohne Arme.
Übung 2: Halbe Schwünge
Schwing mit einem 7er-Eisen nur bis auf Hüfthöhe zurück und bis Hüfthöhe durch. Konzentrier dich auf den Treffmoment. Halbe Schwünge zeigen dir sehr schnell, ob du den Ball zuerst triffst, und sie sind die Grundlage für jeden vollen Schwung.
Übung 3: Füße zusammen
Stell dich mit geschlossenen Füßen an den Ball und schlag lockere Bälle. Wenn du dich seitlich schiebst statt zu drehen, verlierst du sofort das Gleichgewicht.
Übung 4: Finish halten
Halte nach jedem Schlag dein Finish für drei Sekunden. Das trainiert Balance und Gewichtsverlagerung, ohne dass du etwas am Schwung bewusst ändern musst.
Übung 5: Video von hinten und von vorne
Filme deinen Schwung einmal aus Verlängerung der Ziellinie und einmal von vorne. Viele Fehler, die du nicht spürst, siehst du auf dem Video sofort.
Hilfsmittel wie Ausrichtungsstäbe oder Schwungtrainer können das Training unterstützen. Eine Auswahl findest du zum Beispiel bei Golfhouse*. Wie du solche Übungen in einen festen Plan einbaust, zeige ich dir in meinem Golf-Trainingsplan und in meinem 60-Minuten-Plan für die Driving Range.
So verbesserst du deinen Golfschwung dauerhaft
Ein guter Golfschwung entsteht nicht an einem Tag. Diese Punkte helfen dir, dauerhaft besser zu werden:
- Nimm Stunden bei einem Pro. Ein geschultes Auge erkennt in wenigen Schwüngen, woran du arbeiten solltest. Kein Artikel ersetzt deinen lokalen Pro.
- Arbeite an einer Sache. Wer mehrere Änderungen gleichzeitig probiert, weiß am Ende nicht, was gewirkt hat.
- Übe mit Ziel. Schlag auf der Range nicht einfach Bälle, sondern immer auf ein Ziel und mit einer Aufgabe.
- Wärm dich auf. Ein beweglicher Körper schwingt freier und verletzt sich seltener. Wie das geht, zeige ich dir in meinem Artikel über das Aufwärmen vor der Runde.
- Trainiere deinen Körper. Beweglichkeit und Rumpfkraft helfen deinem Schwung mehr als harte Arme. Mehr dazu in meinem Artikel über die Muskeln, die du für Golf trainieren solltest.
- Prüf deine Ausrüstung. Schläger mit falscher Länge oder falschem Schaft machen jeden Schwung schwerer. Mehr dazu liest du in meinem Artikel über die Golfschläger-Länge.
Wer mehr Länge sucht, findet in meinem Artikel über die Schlägerkopfgeschwindigkeit Übungen dafür. Für mehr Kontrolle über die Flugkurve lohnt sich mein Artikel über Draw und Fade.
Schreib dir auf, was dein Pro dir in jeder Stunde gezeigt hat. Viele Golfer vergessen die Hälfte, bis sie das nächste Mal auf der Range stehen. Mit Notizen kannst du gezielt weiterüben.
Häufig gestellte Fragen zum Golfschwung
Wie geht der Golfschwung für Anfänger am einfachsten?
Am einfachsten lernst du den Golfschwung mit halben Schwüngen und einem kurzen Eisen. Achte zuerst auf Griff und Ansprechposition, dann auf eine Drehung des Oberkörpers statt eines Armschwungs. Erst wenn halbe Schwünge sicher klappen, solltest du voll schwingen.
Welche Handhaltung ist beim Golfschwung richtig?
Die meisten Golfer spielen mit einem neutralen Griff im Overlapping- oder Interlocking-Stil. Der Griff liegt eher in den Fingern, und von oben siehst du zwei bis drei Knöchel der linken Hand (beim Rechtshänder). Der Griffdruck sollte locker sein, etwa 4 bis 6 auf einer Skala bis 10.
Wie weit sollte man beim Golfschwung ausholen?
So weit, wie du es mit guter Drehung und ohne Balanceverlust schaffst. Bei vielen Hobbygolfern ist ein etwas kürzerer Rückschwung konstanter als ein sehr langer. Der Schläger muss oben nicht parallel zum Boden sein.
Woher kommt die Kraft im Golfschwung?
Die Kraft kommt vor allem aus der Drehung von Hüfte und Oberkörper und aus der Gewichtsverlagerung. Die Arme übertragen die Geschwindigkeit auf den Schläger. Wer nur mit den Armen schlägt, verliert Länge und Konstanz.
Wie lange dauert es, den Golfschwung zu lernen?
Die Grundlagen lernst du mit Stunden beim Pro in einigen Wochen. Einen konstanten Schwung zu entwickeln, dauert meist eine oder mehrere Saisons. Regelmäßiges Üben mit Plan bringt dabei mehr als viele Bälle ohne Ziel.
Fazit
Der Golfschwung ist eine Drehbewegung in fünf Phasen: Ansprechen, Rückschwung, Abschwung, Treffmoment und Finish. Die Grundlage sind ein lockerer, neutraler Griff und eine stabile Ansprechposition. Die Kraft kommt aus Drehung und Gewichtsverlagerung, nicht aus den Armen.
Meine Empfehlung ist: Fang mit halben Schwüngen an, halte dein Finish nach jedem Schlag und arbeite immer nur an einer Sache. Lass dir Griff und Ansprechposition einmal von deinem lokalen Pro prüfen, denn dort entstehen die meisten Fehler. Für jede Phase und jeden Fehler findest du in den verlinkten Artikeln eine ausführliche Anleitung.
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